Automatisierte Erstellung der betrieblichen Teilpläne

Die CasaComplete bietet die erforderlichen Methoden, um auf Basis der manuell erfassten Teilpläne, alle unten angeführten Pläne und Informationen automatisch und vollintegriert zur Verfügung zu stellen.
Als Planungsverantwortlicher können Sie effizient die Einhaltung Ihrer Ziele prüfen und rechtzeitig Maßnahmen setzen.

Materialbedarfsplanung

Aus der Absatzplanung für Dritte wird, unter Berücksichtigung der Stücklisten, des Mengengefälles und des Ausschusses, der Material- und Fremdleistungsbedarf pro Materialnummer und Periode automatisch ermittelt.
Dies dient als Grundlage für die Beschaffungs– und Einkaufspreisplanung, sowie der Ermittlung der Deckungsbeiträge, Management-Erfolgsrechnung und der (konsolidierten-) GuV, Bilanz und Liquidität.

Leistungsbedarfesplanung

Aus der Absatzplanung für Dritte und den Arbeitsplänen wird, unter Berücksichtigung des Mengengefälles und des Ausschusses, der Leistungsbedarf pro Arbeitsplatz und Periode ermittelt.

Dieser Leistungsbedarf wird zu Kostenstellen und Leistungsarten verdichtet bzw. umgerechnet und dient als Grundlage für die Simulation der Kostenstellenplanung.

Ermittlung der Intercompany-Lieferungen

Die CasaComplete erstellt aus den Werkstücklisten des ERP Systems Konzernstücklisten über alle Werke des Konzerns.

Daraus werden automatisch die IC-Bedarfe ermittelt und getrennt von den Bedarfen von Dritten im jeweiligen produzierenden Werk ausgewiesen. Dies ermöglicht eine detaillierte Darstellung, auch für die Konsolidierung.

Ermittlung der Intercompany-Verrechnungspreise und Umsätze

Die Verrechnungspreise werden automatisch aus Herstellkosten plus Intercompany-Zuschlag pro Werk ermittelt.

Aus den ermittelten Intercompany-Liefermengen und -Verrechnungspreisen wird der Intercompany-Umsatz errechnet und getrennt ausgewiesen.
Damit stellt die CasaComplete die Basis für Ihre Konsolidierung zur Verfügung.

Kapazitäten abgleichen

Automatisch werden die ermittelten Leistungsbedarfe den geplanten Kapazitäten gegenübergestellt und pro Periode die Über- und Unterschreitungen ausgewiesen.
Überschreitungen sind speziell markiert und können rechtzeitig durch Veränderungen z.B. in den Stücklisten (abweichende Verfahren oder Fremdzukauf) oder in den Arbeitsplänen durch geänderte Verfahren berücksichtigt werden.
Darüber hinaus kann bei Überschreitungen der Maximalkapazitäten automatisch die Leiharbeiterplanung angepasst werden.

Simulation der Kostenstellenplanung durchführen

Die Plankosten aller betroffenen Kostenstellen werden automatisch an die neuen Leistungsbedarfe angepasst.

Auf Basis der, für die Produktionskostenstellen automatisch, retrograd ermittelten Leistungsmengen und der für Projekte geplanten Leistungen, sowie der geplanten Prozesse, werden die Planleistungsmengen der leistenden Kostenstellen ermittelt.

Die prop. Plankosten der leistenden Kostenstellen werden automatisch auf die neu ermittelten Leistungsmengen umgerechnet.
Dabei entsteht auch ein neuer Bedarf an sekundären Leistungen, die Simulation passt auch die sekundären Kostenstellen vollständig an.

Durch die vollständige Integration werden die Auswirkungen auf die Ergebnisrechnung, GuV und Management-Erfolgsrechnung sofort sichtbar.

Leiharbeiter planen

Die CasaComplete bietet Ihnen mit der Leiharbeiterplanung ein Tool zur automatischen Ermittlung, Darstellung und möglichen Abdeckung von Überlasten.

Die Kosten werden selbständig ermittelt und in den relevanten Darstellungen wie Ergebnisrechnung, Deckungsbeitragsrechnung, GuV, Liquidität usw. ausgewiesen.

Für Fertigungsmitarbeiter kann pro Kostenstellenbereich eine maximale Mitarbeiteranzahl festgelegt werden.

Wird aufgrund der Simulation ein Mehrbedarf festgestellt, werden für die Mehrleistungen automatisch Leiharbeiter geplant.

Prozesskosten anpassen

Die CasaComplete passt die Prozesskosten automatisch an die Prozessleistungen an.

Die Bedarfe an Prozessleistungen werden aus der Vertriebsapplikation (z.B. für Ausgangsfrachten, Kommissionierungen, Versandvorgänge) und aus der Verrechnung im Herstellkostenbereich (z.B. Materialgemeinkostenanteile) ermittelt und dienen in der Simulation der Plankostenanpassung. Im Anschluss werden diese Leistungen mit den neu ermittelten Kostensätzen bewertet.

Kostensätze automatisch ermitteln

Aus den neuen Plankosten und der Planbeschäftigung der Kostenstellen/Leistungsarten werden die neuen prop. und fixen Plankostensätze gebildet.

Durch Definition von „Normalbeschäftigungen“ können die Fixkosten auf diese Normalbeschäftigung bezogen und damit möglichst konstant gehalten werden. In diesem Fall wird zusätzlich der Leerkostensatz und die Leerkosten, die ergebniswirksam sind, ermittelt.

Personal-Veränderungsplan erstellen

Auf Basis der neuen Plan-Beschäftigung wird in der Simulation der Kostenstellen automatisiert der neue Personalplan für die individuell definierbare Struktur (Lohngruppe, Qualifikation etc.) erstellt.

Durch Gegenüberstellung zum Istzustand ist pro Kostenstelle, Bereich und Gruppe sowie Monat der Veränderungsbedarf für das Personal ersichtlich.

Plankalkulation automatisch durchführen

Stücklisten und Arbeitspläne werden mit den, aus der Simulation automatisch ermittelten, neuen Kostensätzen (prop, fix auf Basis Normalbeschäftigung und Leerkostensatz) und Einstandspreisen bewertet und so die Herstellkosten aller Baugruppen und aller Fabrikate ermittelt.

Auf dieser Basis werden auch die Intercompany-Lieferungen bewertet und die Verrechnungspreisergebnisse für die IC-Lieferungen ermittelt und über alle Stufen und Werke durchgerechnet.
Damit stehen, über alle Fertigungsstufen durchgerechnet, die Herstellkosten in der folgenden Mindestdifferenzierung zur Verfügung:
1. Materialkosten
2. Fremdbearbeitungskosten
3. Materialgemeinkosten prop
4. Materialgemeinkosten fix
5. Fertigungskosten prop
6. Fertigungskosten fix
7. Verrechnungspreisergebnis

Die in der Kalkulation verwendeten Kostensätze basieren auf den gleichen Daten, die in die GuV übernommen werden. Es ist daher die Kalkulation automatisch mit der GuV abgestimmt.

Deckungsbeiträge ermitteln

Automatisch wird die Ertragskraft der Produkte und Kunden nach unterschiedlichen Deckungsbeitragsstufen dargestellt.

Die Umsätze werden um die Erlösschmälerungen und Sondereinzelkosten des Vertriebs bereinigt und die Herstellkosten laut Plankalkulation abgezogen und so der Deckungsbeitrag 1 (zu Grenzplankosten) und der Deckungsbeitrag 2 (zu vollen Herstellkosten – ggf. ohne Leerkosten) ausgewiesen.
Dies erfolgt auf Ebene Kunde und Artikelunabhängig auf welcher Ebene die Planung durchgeführt wurde.

Primärkostenrechnung

Die Kosten in der Kalkulation werden nach primären Kostenarten oder Kostenartengruppen dargestellt um Auswirkungen von Veränderungen und die Abstimmung zur GuV rasch transparent zu machen.

Die primären Kostenarten der sekundären Kostenstellen können über alle Verrechnungswege bis in die primären Kostenstellen durchgerechnet werden. Damit stehen in den primären Kostenstellen die sekundären Kostenarten, aufgelöst in die primären Kostenarten, zur Verfügung.

Diese Differenzierung kann nach Gruppen verdichtet in der Kalkulation und der Auflösung der Herstellkosten in der Deckungsbeitragsrechnung benutzt werden.

 

Management-Erfolgsrechnung nach Geschäftsfeldern erstellen

Ausgehend von der Deckungsbeitragsrechnung werden die Kosten automatisch in Stufen (nach Funktionen) bis zum Ergebnis der GuV übergeführt.

Die Deckungsbeitragsrechnung stellt die Grundlage für die Management-Erfolgsrechnung nach Geschäftsfeldern oder Profitcentern dar. Alle übrigen Kosten werden aus den Projekten und Kostenstellen nach der Methode der stufenweisen Kostendeckung übernommen.

GuV erstellen

Aus den Teilplänen wird automatisch die GuV pro Werk (inkl. Intercompany-Verrechnungen) und gesamt erstellt.

Die Werte aus der Umsatzplanung, der Material- und Fremdleistungsbedarf aus der retrograden Auflösung, die Werte der Projekte und die Primärkosten der Kostenstellen fließen mit der entsprechenden betriebswirtschaftlichen Funktionalität automatisch in die Erstellung der GuV ein.

Einkaufsratio ermitteln

Die Preisveränderungen in der Planperiode werden mit den Bedarfen der Periode bewertet und so die, durch die Einkaufsaktivitäten erreichten, Preisverbesserungen als Einkaufratio ausgewiesen.

 

 

Bilanz erstellen

Die aus der GuV abgeleitet Bewegungsbilanz stellt, ergänzt um manuelle Bilanzplanpositionen, die Grundlage für die Periodenbilanz dar. Aus dem Forecast wird der Vortrag für die weiteren Planperioden übernommen.

Konsolidierung

Die Gewinn und Verlustrechnung, Bilanz und Management-Erfolgsrechnung werden im Plan, Ist und Forecast automatisch konsolidiert und nicht konsolidiert dargestellt.

Kreditplanung

Die geplanten Spesen, Gebühren und Rückzahlungen werden automatisch um die Zinsen ergänzt und entsprechend in GuV, Bilanz, Liquidität berücksichtigt.

Liquidität

Aus den aktuell übernommen Daten Ihres ERP-Systems und den Plandaten werden die Zahlungsströme pro Tag/Woche/Monat auf detailliertester Ebene dargestellt.

Offene Posten, Auftragsbestand, offene Bestellungen, Bestände an Material und Geldkonten, sowie die Plandaten werden unter Berücksichtung der Zahlungsvereinbarung pro Lieferant, Kunde und der geplanten Zahlungsläufe dargestellt.

Der Überblick der Salden pro Konto und der einzelnen Transaktionen ist bis auf Kunde/Lieferant/Artikel ausgewiesen.

Lifecycle-Planung

Mit der Lifecycle-Planung verfolgen Sie automatisch die Wirtschaftlichkeit Ihrer Produkte von der Entwicklung bis zum Auslauf.


Über uns

GB Controlling steht seit mehr als 40 Jahren für höchste Qualität in allen Belangen der vollintegrierten Unternehmensplanung.

Die Erfahrungen und das Wissen der führenden Köpfe stecken in der CASAcomplete, dem 360° Planungstool für mittelständische und große Unternehmen. Der Fokus der Software liegt auf der effizienten und
einfachen Werte-Eingabe und flexiblen Planung auf Knopfdruck.

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